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Exklusiv-Talk: Tim Acid

Dieser eine Moment machte den Münchener deutschlandweit bekannt. Nicht nur mit seiner Stimme, sondern auch mit seinem Style wusste Tim zu überzeugen. Damit schaffte es der 16-jährige sogar ins Finale von „The Voice Kids“. Anschließend folgte ein steiler Aufstieg einer eher ungewöhnlichen Karriere. Tim Acid im Exklusiv-Interview:

Tims ungewöhnlicher Kleidungsstil sticht sofort ins Auge
Tims ungewöhnlicher Kleidungsstil sticht sofort ins Auge.

Was war es für ein Gefühl bei The Voice Kids im Finale zu stehen?

Das erste Gefühl war schon mal ziemlich toll. Es ist wirklich ein unbeschreibliches Gefühl, wenn Dir so viele Leute zuhören und Dir zujubeln. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich auf der Bühne stehe. Alle Jury-Mitglieder sahen aus wie Puppen, als Sie sich umgedreht haben. Es war einfach nur atemberaubend!

Wie bist Du zu „The Voice Kids“ gekommen?

Das hat meine Freundin Leonie eingefädelt. Sie hat mich da angemeldet. Zuerst war ich ein wenig sauer auf sie, bin dann aber doch hingegangen. Das war die beste Entscheidung.

„Es war einfach nur atemberaubend“ – Tim Acid

Was gefällt Dir besonders gut an Lena-Meyer-Landrut?

Lena ist ein sehr offener Mensch. Sie ist sehr verrückt und erfolgreich und trotzdem immer noch sie selbst geblieben. Das schätze ich sehr an ihr. Zudem ist sie, wie ich übrigens ebenfalls, sehr ehrgeizig und möchte alles immer super gut machen.

Was andere deknen, interessiert den Schüler nicht
Trotz des Künsternamens Acid ist seine Droge die Musik.

Wie bist Du auf den Song Silver Linings gekommen?

Der Song ist aus vielen verschiedenen Komponenten entstanden. Zum einen war es der „Abschied“ von „The Voice Kids“ und der Neuanfang mit dem Namen Tim Acid. Auf der anderen Seite soll der Song auch meine Leidenschaft zur Musik wiederspiegeln.

Was sagen Deine Eltern zu Deiner Karriere?

Zuerst war meine Mutter gar nicht begeistert, dass ich zu „The Voice Kids“ gehe. Sie hatte Angst, dass ich nach der ersten Runde rausfliegen würde. Doch Woche für Woche ging es einen kleinen Schritt näher zum Finale. Dann hat Sie mich natürlich unterstützt. Und auch bis heute hilft Sie mir immer wieder, wenn ich Hilfe brauche.

„Die Fanpost war echt extrem“ – Tim Acid

Bekommst Du viel Fanpost?

In der Zeit von „The Voice Kids“ war das teilweise extrem. So viel Fanpost habe ich noch nie bekommen. Inzwischen ist das etwas weniger geworden. Viel kommt auch über die Sozialen Netzwerke. Dabei sind tatsächlich öfter Messages von Jungen, als von Mädchen.

Sein Markenzeichen sind die vielen verschiedenen Brillen.
Sein Markenzeichen sin die vielen verschiedenen Brillen.

Stimmt die Chemie zwischen Dir und deinem Songwriter Philip?

Mein Manager Armin Hupp hat Philip Röder (Songwriter und Producer von Tim) in der Zeitung gesehen und sofort mit Ihm Kontakt aufgenommen. Zudem hat auch die Chemie zwischen uns auch gleich gepasst. Die großen Labels haben vielleicht auch ein wenig „Angst“ gehabt, mich unter Vertrag zu nehmen. Philip ist ein sehr talentierter Songwriter. Das mit uns ist eine große Sache.

Was sagen Deine Freunde zu Deinem Kleidungsstil?

Dabei fallen die Redaktionen der Leute sehr unterschiedlich aus. Ich habe sehr viel positives Feedback von netten Leuten bekommen, aber natürlich gab es auch einige Hater. Gerade bezüglich meines Kleidungsstils.

„Leider gab es auch einige Hater“ – Tim Acid

Wieso schreibst Du auf Deiner Facebookseite alles auf Englisch?

Am Anfang habe ich auch alles auf Deutsch geschrieben, doch dann kamen immer mehr internationale Fans dazu. Dann habe ich angefangen meine Posts und Tweets auf Englisch zu schreiben. Das versteht nämlich jeder. (Lacht)

Seine Klamotten schneidert der 16-jährige teilweise sogar selbst
Seine Klamotten schneidert der 16-jährige teilweise sogar selbst.

Beschreibe den typischen Tim!

Ich bin ein sehr verplanter Mensch. Oft habe ich so viel zu tun, das ich das ein oder andere vergesse. Zudem bin ich sehr aussagekräftig und habe eine Leidenschaft zur Musik. Meine Liebe zur Mode rundet den typischen Tim ab.

Was hast Du am liebsten an Deinem Leben?

Mein Rookie-Book. Dort bewahre ich meine Mode-Entwürfe und alle anderen wichtigen Dinge drin auf, die ich nicht verlieren darf. Viele Modeinspirationen und Entwürfe sammle ich dort. Das ist das wichtigste Utensil in meinem Leben. Danach kommt das Album von Lorde: Pure Heroin. Das habe ich eigentlich auch fast immer bei mir.

„Mein Rookie-Book ist das Wichtigste“ – Tim Acid

Wie sieht’s aus mit Partys?

An den Wochenenden gehe ich eigentlich auf keine Partys. Ich gehe eher auf Festivals. Das sind dann Techno-Partys. Dabei fühle ich mich dann wohl. Privat höre ich allerdings gar kein Techno. Dann schon eher Pop. Techno ist für mich eine reine Partymusik.

In manchen Kreisen stößt Tim sauer (engl. acid) auf, das interessiert ihn nicht.

Kannst Du das jugendliche Leben genießen?

Also ich kann mich schon noch frei bewegen. (Lacht) Aber oft ist es so, gerade wenn eine Gruppe Jugendliche kommt, dass ich erkannt werde. Oft werde ich aber auch einfach nur angeguckt. Die erinnern sich dann an mich, können mein Gesicht aber nicht so zuordnen.

Was bedeutet Musik für Dich?

Musik bedeutet für mich sehr, sehr viel. In der Musik kann ich meinen Charakter ausleben und ausdrücken. Für mich ist das wie eine Medizin. Ich könnte mich tagelang in mein Zimmer setzten und Musik hören. Zudem heitert mich Musik, immer wenn ich traurig bin, auf.

„Musik ist ein wichtiger Teil meines Lebens“ – Tim Acid

Gibt es schon einen neuen Song in Produktion?

Aktuell haben wir unfassbar viel im Studio gearbeitet. Vier neue Songs haben wir produziert. Die sind wirklich gut geworden. Die werden demnächst alle zusammen rauskommen. Zudem möchten wir einen Weltrekord aufstellen: Die meisten Outfits in einem Musik-Video. Mal sehen, ob uns das gelingt.

Wo sind Deine nächsten Auftritte?

Aktuell habe ich ein wenig Pause. Ich gehe im Moment „nur“ zum Vocal-Coaching. Das ist so eine Art Gesangsunterricht kombiniert mit unterschiedlichster Performance. Dabei versuche ich meine Stimme zu optimieren. Ansonsten stehen 2015 einige Konzerte an. Aktuell kann ich dazu allerdings nicht mehr sagen.

(Nähere Infos folgen auf Tims Facebookseite, bei Twitter oder bei Instagram)

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